Die Checkliste für den Einzug ins Eigenheim

Für viele erfüllt sich an diesem Tag ein Lebenstraum: Der Moment des Einzugs in das Eigenheim ist gekommen! Gleichzeitig ist dieser Schritt mit vielen Veränderungen und Neuerungen verbunden. Wichtig ist auch, sich rechtzeitig um diese Punkte zu kümmern und diese bei der Berechnung der Finanzen zu berücksichtigen.

 

Was muss ich beim Auszug aus der alten Wohnung beachten?

Bereits mehrere Monate vor dem Termin des Umzugs sollte mit den Vorbereitungen begonnen werden. Dazu gehören Kündigungen sowie An- und Ummeldungen.

Für die Mietwohnung beträgt die Kündigungsfrist des Mieters drei Monate zum Monatsende. Diese kann und sollte somit frühzeitig ausgesprochen werden. Ein ordentliches Übergabeprotokoll ist sowohl für Mieter als auch Vermieter hilfreich. So wird für eine rechtssichere Übergabe der Wohnung gesorgt. Etwaige Schäden werden hier festgehalten.

Wichtig ist auch, rechtzeitig die Ummeldung oder Kündigung von Verträgen vorzunehmen. Bei Strom- und Gasverträgen gibt es ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Anbieter an der neuen Adresse keine Leistungen bereitstellt. Ansonsten wird spätestens zwei Wochen vor dem Umzug eine Ummeldung vorgenommen. Frühzeitig sollten neue Hausbesitzer ebenfalls Strom und Telekommunikation an der neuen Adresse anmelden. Die Wartezeit auf einen Glasfaseranschluss kann schnell zwei Monate betragen.

 

Welche Versicherungen benötige ich?

Wer erstmals in ein Eigenheim zieht, ist sich eventuell über die benötigten Versicherungen unschlüssig. Viele wissen zum Beispiel nicht, ob die Hausratversicherung oder Gebäudeversicherung nach einem Einbruch zahlt. Versicherungsmakler nutzen das gerne aus und bieten überteuerte Pakete an.

Einige Versicherungsanbieter decken auch noch eine Reihe von zusätzlichen Schäden ab. Dies kann gerade für Hausbesitzer interessant sein. So bietet die Hausratversicherung von Friday zahlreiche Optionen für Zusatzleistungen an. Dazu gehören beispielsweise eine Deckung von Glasbruch bei Induktionsherden oder Aquarien sowie eine Versicherung gegen Diebstahl für Fahrräder und E-Bikes.
Wirklich wichtig sind die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung. Die Wohngebäudeversicherung ersetzt Schäden am Gebäude durch externe Einflüsse wie etwa Hagel oder Feuer. Die Hausratversicherung ist für die beweglichen Güter und Wertgegenstände im Haus zuständig. Eine Hausratversicherung deckt so auch die Schäden, die nach einem Wasserrohrbruch entstehen.

To Do Checkliste

 

To-Do-Listen sind immer hilfreich, Bild von Arman Zhenikeyev by canva.com

 

Welche neuen und unerwarteten Kosten kommen auf mich zu?

In einem Eigenheim entstehen andere Kosten als in einer Mietwohnung. So muss die Heizungsanlage gewartet oder der Schornstein gefegt werden. Dazu kommen die Grundsteuer, Kosten für die Straßenreinigung sowie die Müllabfuhr. Somit sollten Eigenheimbesitzer konservativ mit etwa 400 bis 600 Euro pro Monat rechnen und diese zurücklegen.
Wie kann ich mich im Eigenheim finanziell absichern?

Der Vorteil von Wohneigentum ist, dass die Immobilie selbst eine finanzielle Absicherung ist. Aus diesem Grund wird oft von Betongold gesprochen. Da die Immobilienpreise in den meisten Regionen steigen, gewinnt das Eigenheim an Wert. Niedrige Zinsen sorgen dafür, dass die Immobilie bald einen höheren Wert hat als der restliche Kredit. Somit sind Eigenheimbesitzer in der Regel gut abgesichert.

 

Eine Restschuldversicherung für die Baufinanzierung ist keine Pflicht, auch wenn Banken diese oft anbieten. Sie kann sinnvoll sein, denn im Todesfall zum Beispiel übernimmt sie die restlichen Raten. Dann kann die Familie weiterhin das Haus halten.

 

Fazit: Eine Checkliste beim Umzug ist hilfreich

Die meisten planen eine Geschäftsreise bis ins letzte Detail, aber der Umzug ins Eigenheim verläuft chaotisch. Das muss nicht sein. Wer sich frühzeitig vor dem Umzug ins Eigenheim eine eigene Checkliste erstellt, kann Punkt für Punkt angehen und vermeidet so Stress.

 

Urteile

Waschmaschinennutzung auch am Sonntag

Der Sonntag gilt in vielen Familien noch als der Ruhetag schlechthin. Jedes Geräusch aus der Nachbarwohnung, ob es sich nun um Musik oder um kleine Reparaturen handelt, wird als eine unzumutbare Störung empfunden. In einem Mehrparteienhaus im Rheinland hing der Hausfrieden seit längerer Zeit schief, weil eine Bewohnerin den Sonntag zu ihrem Waschtag erklärt hatte.

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