Natürlich ist es aufwändig, wenn ein Mieter abgemahnt werden muss, weil er vertragliche Pflichten verletzt hat oder kurz nach Mietbeginn schon wieder die Kündigung auf dem Tisch liegt und sich die Verwaltung auf die Suche nach einem Nachmieter begeben muss. Da liegt es nahe, sich diese Arbeit bezahlen zu lassen. Deshalb enthalten nicht wenige Mietverträge Regelungen, die dem Mieter bei bestimmten Sachverhalten die Zahlung einer Geldsumme auferlegen.

Lässt ein Mieter seine Wohnung verwahrlosen, ist dies ein Alptraum für jeden Vermieter, Hausverwalter und Nachbarn. Die Bausubstanz wird geschädigt, weil sich in der vollgestellten Wohnung kein Fenster mehr öffnen lässt. Müll und Lebensmittelreste vergammeln, es macht sich Gestank in der Wohnung und im Hausflur breit, Ungeziefer wird angezogen. Hier sollten Vermieter oder Hausverwaltung die Hände nicht in den Schoß legen, sondern rechtzeitig handeln.

Ob Streit, Kündigung, Betriebskostenabrechnung oder Mietminderung: So mancher Vermieter hat hier das Nachsehen, weil im Vorfeld die notwendige Sorgfalt fehlt. Fehlen wichtige Unterlagen, kann auch die beste Rechtsanwältin nicht mehr viel ausrichten. Mit diesen 10 einfachen Maßnahmen wahren sie als Vermieter ihre Rechtsposition.

Führen Mieter und Vermieter auf Wunsch des Mieters eine Wohnungsabnahme und Schlüsselübergabe vor Ende des Mietverhältnisses durch, muss der Mieter trotzdem bis zum Ende der Mietzeit die vereinbarte Miete zahlen. Das Mietverhältnis endet durch die vorzeitige Wohnungsrückgabe nicht (LG Wuppertal, Urteil vom 05.11.2015, Az. 9 S 69/15).

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