Ihre Wohnung weist einige Besonderheiten auf? Hinter dem Haus befindet sich ein Gewerbebetrieb und Sie möchten Mietminderungen wegen eventueller Lärmbelästigungen ausschließen? Die Tapeten soll der Mieter bei Auszug entfernen? Dann sollten Sie mit Ihrem Mieter eine Indivdualvereinbarung aushandeln. Ob eine Regelung in einem Mietvertrag individuell zwischen Mieter und Vermieter vereinbart wurde oder eine vorformulierte Bedingung darstellt, ist im Streitfall von erheblicher rechtlicher Bedeutung.

garagenDer Mietvertrag über eine Garage oder einen Stellplatz kann formlos abgeschlossen werden. Das heißt, auch eine mündliche Vereinbarung ist wirksam. Allerdings treten in solchen Fällen oft Schwierigkeiten auf, wenn es um Beweisfragen geht. Nicht nur deswegen ist es ratsam, Mietverträge über Garagen oder Stellplätze schriftlich zu fixieren.

Der entscheidende Grund für den Vermieter, einen Vertrag über Garagen oder Stellplätze schriftlich abzuschließen, liegt darin begründet, dass der Vermieter Festlegungen über die Abwälzung von Betriebskosten oder Vereinbarungen über Schönheitsreparaturen treffen kann. Fehlen vertragliche Regelungen, nimmt das Gesetz den Vermieter in die Pflicht.

Eine Frau unteschreibt einen WohnraummietvertragFür die meisten Menschen ist die gemietete Wohnung ihr Lebensmittelpunkt, deshalb findet sich der soziale Gedanke in fast allen Vorschriften über Wohnraummiete wieder.

Mieter genießen in Deutschland eine Vielzahl von Rechten, die in anderen Ländern zum Teil undenkbar sind. Die Regelungen zum Mietrecht, die auch die Gewerberaummiete oder den Pachtvertrag einschließen, finden sich ab § 535 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Zum Wohnraummietrecht finden sich spezielle Regelungen in den §§ 459 bis 578 BGB. Diese Regelungen weisen einige Besonderheiten auf, denn ein Mietvertrag über Wohnraum ist etwas anderes als ein Mietvertrag über gewerblich zu nutzende Räume. 

Das Einfamilienhaus oder die Doppelhaushälfte ist frisch gebaut und bezugsbereit, in Zukunft sollen die Räumlichkeiten jedoch nicht vom Eigentümer selbst, sondern von neuen Mietern bewohnt werden. Doch nicht immer sind Immobilien als Geldanlage ein gutes Geschäft und knapp zwei Drittel der Anleger erzielen schlechte Renditen, viele zahlen sogar drauf. So zumindest sind die Ergebnisse der Untersuchung „Renditen von Immobilieninvestitionen privater Anleger“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Wertgrund Immobilien AG zu bewerten. Ein Großteil der niedrigen und negativen Renditen ist dabei auf vermietete Eigentumswohnungen zurückzuführen, zumal gerade Kosten bei einem Mieterwechsel, längere Leerstandzeiten oder Instandhaltungsmaßnahmen häufig unterschätzt werden – tatsächlich können aber gerade diese Faktoren die Erträge einer Eigentumswohnung nachhaltig gefährden.

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