Eine Bruttokaltmiete liegt vor, wenn die Kosten für Heizung und Warmwasser (wie es nach der Heizkostenverordnung in der Regel vorgesehen ist) gesondert abgerechnet werden. Alle anderen Kosten sind bereits in der Miete enthalten. Der Nachteil ist auch hier, dass der Vermieter nicht flexibel auf steigenden Kosten (beispielsweise Müllgebühren, Stromkosten für die Außen- oder Treppenhausbeleuchtung) reagieren kann. Die Bruttokaltmiete ist übrigens die Vertragsform, die bei fehlender individueller Vereinbarung regelmäßig gegeben ist - alles außer Heizen ist mit der Miete abgegolten.

trennlinie

quiz mietrecht

Zum Seitenanfang