Die fristlose Kündigung kann teuer werden

Vermieter können einen Mietvertrag außerordentlich und fristlos kündigen. Das ist immer dann möglich, wenn ein Mieter die Rechte des Vermieters in erheblichem Maße verletzt, indem er die Mietsache durch Vernachlässigung der ihm obliegenden Sorgfalt erheblich gefährdet, sie unbefugt einem Dritten überlässt sowie durch Zahlungsverzug.

Im vorliegenden Fall hatte der Vermieter Anspruch auf Ersatz der möglichen Kündigungsfolgeschäden. So muss der Mieter dem Vermieter den Mietausfall bis zur Neuvermietung ersetzen. Nach Ansicht des Landgerichts Mönchengladbach muss er dem Vermieter zudem auch sämtliche Anwaltskosten erstatten, die durch die Kündigung und die anschließende Räumung entstanden sind. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für das Abfassen des Kündigungsschreibens sowie die Kosten der Räumungsklage.

Mietkaution

Ihr Vermieter darf höchsten das Dreifache der monatlichen Miete als Mietkaution verlangen. Für die Berechnung der Mietkautionshöhe ist die Grundmiete (Kaltmiete) der Wohnung maßgeblich....

  Wofür darf der Vermieter die Kaution verwenden? Mit der Mietsicherheit kann der Vermieter folgende Mietschäden begleichen: ausstehende Mietzahlungen ausstehende Zahlungen für die...

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