Ein sehr häufiger Fehler im Zusammenhang mit einer Räumungsklage ist, dass der Vermieter die Klage lediglich gegen den Mieter richtet. So kann es passieren, dass Sie nach Entscheidung des Gerichts zwar einen Räumungstitel in Händen halten, diesen jedoch nicht vollziehen können. Es ist mehr als ärgerlich, wenn ein Urteil nicht ausreicht, um die vollständige Räumung der Immobilie im Rahmen einer Zwangsvollstreckung durchzusetzen. Was Sie als Vermieter besser machen können, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

Ein überquellender Briefkasten, ausbleibende Mieten und die Angehörigen melden den Mieter als vermisst. Eine unschöne Situation für jeden Vermieter - was also tun? Das fragte sich auch eine Vermieterin aus Wiesbaden nachdem die Mieten für die Monate März und April nicht gezahlt worden waren. Sie kündigte das Mietverhältnis per Einwurfeinschreiben fristlos, eine anschließende Räumungsklage hielt sie für sinnlos. Im Mai Schritt sie stattdessen zur Tat, öffnete die Wohnung und nahm sie in Besitz. Hierbei entsorgte sie einen Teil der Wohnungseinrichtung; einen anderen Teil der vorgefundenen Sachen lagerte sie bei sich ein.

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