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§ 2 Nr. 01 BetrKV | Öffentliche Lasten

Diese Kosten dürfen sie umlegen:

  • Grundsteuer,
  • Feuerstättenbescheid, die Kosten des Feuerstättenbescheides gehören in die Betriebskostenabrechnung, und zwar wie die Grundsteuer, als laufende öffentliche Lasten im Sinne des § 2 Ziffer 1 der Betriebskostenverordnung (AG Soest, Urteil vom 06.02.2013, Az. 12 C 280/12).
  • Deichabgaben

Diese Kosten dürfen sie nicht abrechnen:

  • Säumniszuschläge bei verspäteter Zahlung,
  • Erbpachtbeiträge,
  • Grunderwerbsteuer
  • Kosten zur Erschließung von Straßen, Wegen und Plätzen, Straßenbaubeiträge oder Beiträge für Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen,
  • Gewerbesteuer, auch wenn das Grundstück Teil des Betriebsvermögens ist.

Welchen Verteilerschlüssel wählen?

Die Verteilung der Betriebskosten können sie nach folgendem Schema ermitteln:

  1. Gesetzliche Vorgaben
    Zuerst müssen Sie den Umlageschlüssel für die Betriebskostenart anwenden, der gesetzlich vorgeschrieben ist. Dies betrifft die Heizkosten und/oder Warmwasserkosten, die nach Verbrauch abgerechnet werden müssen.
  2. Mietvertragliche Vereinbarungen
    Existieren keine gesetzlichen Vorgaben, gilt, was zu den Betriebskosten im Mietvertrag vereinbart wurde. Können Sie mittlerweile einige Betriebskosten nach Verbrauch abrechnen, geht wieder die Verbrauchsabrechnung vor.
  3. Keine mietvertraglichen Vereinbarungen vorhanden
    Wurde kein Umlageschlüssel vereinbart, müssen Sie die Kosten nach der Wohnfläche verteilen. Auch hier gilt: Können Sie die Kosten mittlerweile verbrauchsabhängig abrechnen, geht diese Art der Kostenverteilung vor.

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