Die sechs wichtigsten Punkte zur Umlagefähigkeit des Kabelanschlusses

Seit dem 1. Dezember 2021 ist das Gesetz zur Abschaffung des “Nebenkostenprivilegs” für Kabelgebühren in Kraft. Diese Änderung betrifft die Umlagefähigkeit des Kabelanschlusses in der Betriebskostenabrechnung. Hier sind die wichtigsten Punkte:

  1. Was ist das Nebenkostenprivileg?
    Das Nebenkostenprivileg erlaubte es Hauseigentümern und Hausverwaltungen, die Kabelgebühren über die Nebenkosten auf alle Hausbewohner umzulegen. Selbst wenn Mieter den Kabelanschluss nicht nutzten, mussten sie bisher dafür zahlen. Diese Regelung galt auch für Internet- und Telefonanschlüsse.
  2. Warum wurde das Nebenkostenprivileg abgeschafft?
    Das Nebenkostenprivileg stammt aus einer Zeit, als das Kabelfernsehen vor 40 Jahren eingeführt wurde. Inzwischen ist es nicht mehr zeitgemäß.
  3. Wann wird das Nebenkostenprivileg abgeschafft?
    Die Abschaffung ist seit dem 1. Dezember 2021 wirksam, aber es gibt eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2024. Ab dem 1. Juli 2024 können Mieter ihre Fernsehempfangsart frei wählen.
  4. Welche Auswirkungen hat die Abschaffung für Kabelfernsehen?
    • Kostenfreiheit: Mieter können alternative Übertragungswege für Fernsehübertragung nutzen, ohne dass die Kabelanschlussgebühren in die Nebenkostenabrechnung einfließen.
    • Vorsicht vor Medienberatern: Diese versuchen möglicherweise, unnötige Kabelverträge abzuschließen.
    • Freie Wahl des Telekommunikationsanbieters: Ab 2024 können Mieterinnen ihren Anbieter frei wählen.
  5. Was passiert mit dem Kabelanschluss, wenn er nicht genutzt wird?
    Wenn der Kabelanschluss nicht genutzt wird, dürfen die Kosten dafür nicht mehr auf die Mieter umgelegt werden.
  6. Können Internet und Telefon über das Kabel ohne TV-Vertrag genutzt werden?
    Ja, auch ohne TV-Vertrag können Internet und Telefon über das Kabel genutzt werden.

Betriebskosten

Wenn Zahlungsrückstände bestehen, greifen Vermieter auch schon einmal zu drastischen Methoden. Der Schuß geht meistens nach hinten los. Ein Göttinger Mieter kam mit seinen...

Betriebskosten

Die Betriebskostenabrechnung liegt vor und wurde an die Mieter verschickt. Es passiert dann nicht selten, dass die Mieter eine Nachforderung mit dem Hinweis verweigern, der Vermieter möge zunächst...


Was sind alternative Übertragungswege für Fernsehübertragung?

Alternative Übertragungswege für Fernsehübertragung bieten verschiedene Möglichkeiten, um Fernsehsendungen zu empfangen, ohne auf den traditionellen Kabelanschluss angewiesen zu sein.

Hier sind einige Optionen:

  1. DVB-T2 (Terrestrisches Fernsehen):
    • DVB-T2 ist eine terrestrische Übertragungsmethode, bei der Signale über Antennen empfangen werden.
    • Sie benötigen eine DVB-T2-Antenne und einen kompatiblen Receiver oder Fernseher.
    • Viele öffentlich-rechtliche Sender bieten ihre Programme über DVB-T2 kostenlos an.
  2. Satellitenfernsehen (DVB-S/DVB-S2):
    • Satellitenfernsehen nutzt Satelliten im Orbit, um Signale zu übertragen.
    • Sie benötigen eine Satellitenschüssel und einen Satellitenreceiver.
    • Viele Sender bieten sowohl kostenlose als auch verschlüsselte Kanäle an.
  3. IPTV (Internet Protocol Television):
    • IPTV verwendet das Internet, um Fernsehsignale zu übertragen.
    • Sie benötigen einen IPTV-Receiver oder ein Smart-TV mit integrierter IPTV-Funktion.
    • IPTV-Anbieter bieten eine Vielzahl von Kanälen und On-Demand-Inhalten.
  4. Streaming-Dienste:
    • Plattformen wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Hulu und andere bieten Streaming von Filmen, Serien und Live-TV.
    • Sie benötigen eine Internetverbindung und ein Abonnement für den gewünschten Dienst.
  5. Mobile Apps:
    • Einige Fernsehsender bieten mobile Apps an, mit denen Sie ihre Inhalte live oder auf Abruf streamen können.
    • Diese Apps sind für Smartphones, Tablets und Smart-TVs verfügbar.
  6. Digitale Antennen (DVB-T2 HD):
    • Digitale Antennen empfangen terrestrische Signale in hoher Qualität.
    • Sie benötigen eine DVB-T2-HD-Antenne und einen kompatiblen Fernseher.

Denken Sie daran, dass die Verfügbarkeit dieser Optionen je nach Region unterschiedlich sein kann. Informieren Sie sich über die verfügbaren Dienste in Ihrer Nähe, um die beste Lösung für Ihre Fernsehbedürfnisse zu finden.

 logo fibucom

Sie denken an den Kauf einer Eigentumswohnung? Wenn’s ums Wohnungseigentumsrecht geht, wartet nebenan fibucom.com.

👉 Was ist eine Wohnungseigentümergemeinschaft?

👉 Was sind Miteigentumsanteile? Bedeutung, Berechnung & Praxisbeispiele

👉 Was tun bei Unordnung im Gemeinschaftseigentum?

 

 

Betriebskosten

Die Zahlung der Betriebskosten durch den Mieter ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen, damit Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden können, muss eine wirksame Vereinbarung zwischen Mieter und...

Betriebskostenarten

Die umlagefähigen Kosten für Heizung und Warmwasser werden in den Nummer 4 bis 6 der Betriebskostenverordnung (BetrKV) behandelt. Differenziert wird zwischen den Heizkosten (Nummer 4),...

Betriebskostenarten

Diese Betriebskostenart, die Nummer 11 der Betriebskostenverordnung (BetrKV), wird auch gerne als „Stromkosten“ oder „Hausstrom“ bezeichnet. Im Grunde falsch, handelt es sich doch hier...

Cover zum Buch Betriebskostenabrechnung Schritt für Schritt

link zur betriebskostenverordnung

abc der betriebskosten

Link zur aktuellen Betriebskostenverordnung

betriebskostenabrechnung 1 336 280

amazon buero 336x280

BGH Schutzschild Mockup 250

BGH-Schutzschild für Vermieter - Die zentralen BGH-Urteile zu Form, Fristen, Zugang und Belegeinsicht

Dieses E-Book ist Ihr kompaktes Praxisheft für die Betriebskostenabrechnung. Enthalten sind die 16 wichtigsten Entscheidungen des BGH zu den Punkten, die in der Praxis wirklich entscheiden:

  • formelle Mindestanforderungen,
  • Abrechnungsfrist, Einwendungsfrist,
  • Zugang/Beweislast,
  • Sperrwirkungen sowie Belegeinsicht (inkl. Zahlungsbelegen und Kopien-Frage).

Jeweils mit Sachverhalt, Kernfrage, Entscheidung, Merksatz, Warnhinweis und typischen Praxisfehlern.

Plus zum Schluss: die Checkliste „Die 10 häufigsten Fehler in der Praxis“ – damit Sie vor dem Versand in zwei Minuten prüfen können, ob Ihre Abrechnung „steht“. Ca. 61 Seiten | 6,90 EUR als E-Book


available at amazon de vertical