Stilleben mit Taschenrechner, Brille und BleistiftKaufen statt mieten ist ein Motto, was jungen Menschen schon seit einer Weile das Wohnen in den eigenen vier Wänden schmackhaft machen soll. Tatsächlich entscheiden sich die meisten Menschen im Alter zwischen 27 und 42 Jahren für den Schritt zum Wohneigentum.

Der Haken: Die meisten jungen Menschen werden wohl kaum über genug finanzielle Mittel verfügen, um sich in frühen Jahren schon Eigentum zu schaffen. Doch ein frühes Starten macht sich in jedem Fall bezahlt. Zumindest in der Theorie.

Langfristig sparen - ins Alter investieren

Nicht nur der rein finanzielle Aspekt macht einen Wohnungskauf attraktiv. Als Wohnungseigentümer hat man im Gegensatz zum Mieter beispielsweise (fast) völlige Gestaltungsfreiheit bei Renovierungen und ist auch sonst ungebundener, als man es als Mieter ist. Ein Wohnungseigentümer muss keine plötzlichen Mieterhöhungen, neugierige Vermieter oder eine Eigenbedarfskündigung befürchten. Zwar ergeben sich durch einen Immobilienkauf immer auch Pflichten, die gefühlte Lebensqualität steigt jedoch bei den meisten Wohnungseigentümern. Zudem investiert man mit dem Kauf von Eigentum auch ein Stück weit in seine eigene Altersvorsorge und muss sich zumindest beim Punkt Miete bei kleiner Rente keine weiteren Gedanken machen.

Günstige Immobilienfinanzierung

Die aktuellen Niedrigzinsen machen eine Kreditaufnahme für eine Immobilienfinanzierung zusätzlich attraktiv. Nie war die Gelegenheit so günstig an einen Immobilienkredit zu gelangen. Wer verschiedene Kreditinstitute miteinander vergleicht, zahlt nicht mehr als nötig. Beim Vergleich unbedingt beachten: der Unterschied zwischen Nominal- und Effektivzins. Nur der effektive Jahreszins beinhaltet alle durch den Kredit anfallenden Kosten - weitere Informationen auf www.günstigerkreditvergleich.com.


Wenn sie eine Eigentumswohnung kaufen möchten, können im Laufe der Jahre neben Zins und Tilgung auch zusätzliche Belastungen in Form von Sonderumlagen notwendig werden. Dies ist dann der Fall, wenn die Eigentümergemeinschaft eine größere bauliche Instandsetzung durchführen muss und die finanziellen Rücklagen hierfür nicht vorhanden sind. Als WEG-Verwalter wissen wir, dass hier für jeden Eigentümer schnell eine fünfstellige Summe fällig werden kann.

Auch als Kapitalanlage sinnvoll?

Wer nicht unbedingt selbst in der Wohnung leben möchte, kann auch mit dem Gedanken spielen, eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage zu kaufen. Eine Eigentumswohnung kann nämlich eine lohnende Investition sein, solange man sich der Risiken bewusst ist. Im Fall einer Kapitalanlage sollten sie auf verschiedene Dinge achen:

  • Weist die Region eine stabile Bevölkerungsentwicklung auf oder ziehen die Menschen weg?
  • Verlassen sie sich nicht auf die Angaben des Maklers zum Zustand des Objektes. Eine eingehende Objektrecherche vor Ort ist unerlässlich, um zu erkennen, in welchem baulichen Zustand sich das Objekt befindet.
  • Werfen sie einen Blick in die Protokolle der Eigentümergemeinschaft. Werden Instandhaltungsmaßnahmen gerne geschoben?
  • Gibt es auffällig viele Rechtsstreitigkeiten unter den Eigentümern?
  • Wie hoch ist die Rücklage?
  • Sie „kaufen“ den Mieter mit? Kommen die Mietzahlungen pünktlich? Bestehen Mietminderungen aufgrund gerechtfertigter Wohnungsmängel? Wie alt ist der Mietvertrag?

Risiken bedenken!

  • Der Wohnungseigentümer hat neben den genannten Vorteilen auch Pflichten, über die er sich vor einem Kauf im Klaren sein sollte.
  • Schäden innerhalb der Eigentumswohnung müssen aus eigener Tasche gezahlt werden. Hier sollten finanzielle Reserven vorhanden sein.
  • Ein Investment in eine Immobilie bedeutet zudem meist eine langfristige finanzielle Belastung. Was passiert, wenn die monatlichen Raten nicht weiter bedient werden können, aufgrund von Krankheit oder plötzlichem Arbeitsausfall?
  • Zudem sollte man bedenken, dass eine Veränderung der Familiengröße meist auch einen Mehr- oder auch Minderbedarf an Wohnraum notwendig macht.

Die Kaufentscheidung zu einer Eigentumswohnung sollte daher so genau wie möglich geplant werden. Auch angesichts des historischen Zinstiefs sollte man die eigenen Finanzen noch einmal ganz genau unter die Lupe nehmen und nicht voreilig einen Immobilienkredit aufnehmen.

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