Die §§ 549 bis 577a BGB regeln die Vorschriften über die Miete von Wohnraum. Hier finden sich unter anderem Bestimmungen zu den Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, Gesetze zur Vereinbarung über die Miete und Miethöhe sowie die Vorgaben zur Beendigung des Mietverhältnisses, umgangssprachlich Kündigung genannt.

In § 549 Abs. 2 und 3 BGB werden für eine Gruppe von Wohnraummietverhältnissen die Schutzvorschriften des sozialen Mietrechts teilweise oder ganz aufgehoben. Dies tat der Gesetzgeber in der Annahme, dass es sich hierbei um Mietverhältnisse handelt, die aufgrund der besonderen Umstände regelmäßig nur von kurzer Dauer sind. Zusätzlich finden sich in § 573a BGB Bestimmungen zur erleichterten Kündigung einer Einliegerwohnung oder eines Leerzimmers innerhalb einer Wohnung.

Eine Untervermietung liegt vor, wenn der Mieter einer anderen Person gegen Entgelt die Nutzung der gemieteten Wohnung überlässt. Das Gesetz (§ 540 BGB) nennt dies "Gebrauchsüberlassung an Dritte". Grundsätzlich ist der Mieter zu einer Untervermietung berechtigt, allerdings muss der Vermieter zustimmen. Ganz frei ist der Vermieter bei der Entscheidung über Zustimmung oder Ablehnung allerdings nicht: Wenn es um Wohnraum geht, kann der Mieter das Vermieter-Einverständnis verlangen, wenn er selbst ein berechtigtes Interesse an einer Untervermietung hat (§ 553 BGB).

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