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Mieterin unterschreibt einen MietvertragNicht wenige Klein-Vermieter gehen bei der Neuvermietung einer Mietwohnung allzu sorglos vor. Sei es, dass sie sich scheuen, zu genau nach den Einkommensverhältnissen zu fragen, denn so etwas tut man doch nicht oder sie finden die potenziellen Mieter auf Anhieb sympathisch oder sie sind froh, dass sich überhaupt jemand für die Wohnung interessiert. Legen sie ihre Scheu ab, verlassen sie sich nicht nur auf Ihren guten Riecher und das freundliche Auftreten. Wenn Sie einen solventen Mieter wünschen, sind überprüfbare Fakten gefragt und sie sollten wie ein Vermieter-Profi handeln.

Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland bestimmt, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt werden müssen. Der Gleichbehandlungsgrundsatz ist unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Verfassung. Das Grundgesetz regelt die Rechte, die dem Bürger im Verhältnis zum Staat zustehen, wirkt sich aber nur indirekt auf die privatrechtlichen Beziehungen der Bürger untereinander oder zwischen Bürgern und Firmen aus. Der Gesetzgeber hat deshalb den Auftrag, die Einhaltung der Grundrechte bei privatwirtschaftlichen Kontakten durch Rechtsnormen sicherzustellen, die dem Benachteiligten zu seinem Recht verhelfen.

Auf Ihren guten Riecher und das freundliche Auftreten des Mietinteressenten werden sich bedachte Vermieter bei der Wohnraumvermietung nicht verlassen. Überprüfbare Fakten sind gefragt. Denn ist der nette neue Mieter nach ein paar Monaten zahlungsunfähig, kann es einen Vermieter einige Tausend Euro kosten, bis er ihn wieder los ist. Um den richtigen Mieter auszuwählen, benötigen der Vermieter oder seine beauftragten Vertreter deshalb Informationen zum Mietinteressenten. Solche Informationen liefert neben der Schufa-Auskunft unter anderem die Selbstauskunft.
Die Selbstauskunft des Mieters ist rechtlich nicht vorgesehen und deshalb auch nicht geregelt. Zur Anbahnung eines Vertrages gehört es jedoch, sich gegenseitig über die Voraussetzungen zu informieren. Wehrt der Mieter den Wunsch des Vermieters nach einer Selbstauskunft ab, wird er es schwer haben und sich sich möglicherweise damit abfinden müssen, dass ihm der Vermieter die begehrte Wohnung nicht vermietet.

Lesetipp: Der Garagenmietvertrag
Was muss ich beachten?

 

Es vergeht kaum noch eine Wohnungsbesichtigung, bei der uns nicht recht schnell die Schufa-Auskunft für den Vermieter aufgedrängt wird. Wir warten auf den Tag, an dem die Mietinteressenten ihren Schufa-Score-Wert schon beim Eintritt in die zu vermietende Wohnung nennen. Guten Tag, mein Name ist Müller, Peter Müller, Schufa-Score 95,8 %, ich interessiere mich für die Wohnung.
Auf der anderen Seite fragen wir uns, warum nicht auch ein Hauseigentümer seine Bonität nachweisen sollte. Immobilieneigentum bedeutet noch lange nicht, dass der Vermieter auch solide seinen mietvertraglichen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Heizung ist defekt oder der Balkon ist marode und nichts wird gemacht, weil die Handwerker in diesem Haus nur mit Vorkasse arbeiten? Kein gutes Zeichen.

Nun, die Schufa-Auskunft hat sich in den letzten Jahren in der Wohnungswirtschaft als gängiges Mittel zur Einschätzung des Zahlungsverhaltens eines künftigen Mieters durchgesetzt. Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA) ist ein 1927 gegründetes privates Unternehmen (AG), das von der kreditgebenden Wirtschaft finanziert wird. Dazu gehören beispielsweise Banken, Sparkassen, Leasingunternehmen, Telefonanbieter und Versandhändler. Diese Firmen geben der Schufa Informationen über ihre Kunden (Kredite, Handyverträge, Girokonten). Außerdem greift die Schufa auf Eintragungen aus den öffentlichen Schuldnerverzeichnissen der Gerichte zu.

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Die Bonität des Mieters spielt bei der Wohnungsvergabe eine große Rolle. Was wollte Ihr Vermieter vor Abschluss des Mietvertrages für Unterlagen sehen? Mehrfachnennungen möglich.

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