Wenn der Mieter einer Wohnung stirbt, stellen sich für den Vermieter der Wohnung viele Fragen. Wie geht es weiter? Gibt es Erben? Wenn der Verstorbene keine eintrittsberechtigten Personen hinterlässt (Angehörige, die mit ihm zusammen wohnten oder Mitmieter), können sich ernsthafte Schwierigkeiten ergeben. Vor allem will der Vermieter Mietausfälle vermeiden und so schnell wie möglich wieder Zugriff zur Wohnung bekommen. Viele Probleme können jedoch schon bei Vertragsabschluss durch eine Regelung vermieden werden, dass der Mietvertrag spätestens mit dem Tod des Mieters endet. Ansonsten gilt es für den Vermieter herauszufinden, ob es Erben gibt. Wenn ja, kommt es für die weiteren Fragen im Wesentlichen darauf an, ob diese Erbberechtigten die Erbschaft annehmen oder ausschlagen.

§ 562 Abs. 1 BGB begründet das Recht des Vermieters, ein Pfandrecht an den Gegenständen auszuüben, die der Mieter während der Mietzeit in die Mieträume eingebracht hat. Dieses Pfandrecht darf für die Forderungen ausgeübt werden, die aus dem Mietverhältnis entstanden sind. Nicht unter das Pfandrecht fallen unpfändbare Sachen. Welche dies sind, ist in den §§ 811, 811c, 812 ZPO geregelt (im Allgemeinen sind dies die zum Leben und zur Berufsausübung notwendigen Gegenstände).

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