Der vorherrschende Kostenverteilungsschlüssel einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Das Wohnungseigentumsgesetz definiert den Miteigentumsanteil als Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem gemeinschaftlichen Eigentum zu dem es gehört. Der Miteigentumsanteil muss also nicht der Wohnfläche entsprechen, da hierin auch Teile des Gemeinschaftseigentums (Keller, Hausflur, Waschküche etc.) eingeschlossen sind. Der Miteigentumsanteil wird häufig in Tausendstel ausgedrückt. Die dingliche Aufteilung einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist in der Teilungserklärung der Eigentümergemeinschaft festgehalten und für alle Wohnungseigentümer verbindlich.

Soll die Betriebskostenabrechnung nach den Miteigentumsanteilen der Wohnungseigentümergemeinschaft umgelegt werden, muss dies zwischen Mieter und Vermieter mietvertraglich vereinbart werden, ansonsten greift nach § 556 a BGB die Abrechnung nach der Wohnfläche.

trennlinie

Zum Seitenanfang