Zu den Kleinreparaturen zählt nach § 28 Abs. 3 Satz der II. Berechnungsverordnung die Behebung kleinerer Schäden an Einrichtungsgegenständen, die dem häufigen Zugriff des Mieters ausgesetzt sind. Eine Rechnungsweiterleitung an den Mieter ist jedoch nur möglich, wenn eine dementsprechende Vereinbarung im Mietvertrag existiert, dies nennt man dann umgangsprachliche Kleinreparaturklausel.

Aufgrund der schwammigen Formulierung in der II. Berechnungsverordnung arbeitete der Bundesgerichtshof folgende Kriterien zur Kleinreparaturklausel aus:

  • Es dürfen nur Kosten für kleine Instandsetzungsarbeiten abgewälzt werden.
  • Es kommen nur solche Teile in Betracht, die zum unmittelbaren Mietobjekt gehören, also nicht die defekte Lampe im Hausflur, und deren Zustand und Lebensdauer vom Umgang des Mieters mit ihnen abhängt.
  • Es gilt eine zweifache Kostengrenze. Je Einzelreparatur muss ein Höchstbetrag vertraglich festgelegt werden und für den Fall, dass im Laufe des Jahres mehrere Kleinreparaturen in der Wohnung anfallen, muss ein jährlicher Gesamtbetrag im Mietvertrag ausgewiesen sein.

Detaillierte Informationen zur Kleinreparaturklausel finden sie hier.

Kostenloser Newsletter

Einmal monatlich 3 knackige Infos zum Mietrecht | E-Mail-Adresse eingeben und fertig.

Amazon Werbung

mieterset

Das Mieter-Set: Mietvertrag, Kaution, Mietminderung, Nebenkostenabrechnung

Sie sind auf Wohnungssuche oder haben gerade Probleme mit dem Vermieter?

Mit dem einzigartigen Mieter-Set sind Sie gewappnet für alle Fragen, mit denen Sie als Wohnungssuchender oder Mieter konfrontiert werden: Maklerauftrag, Bewerberfragebogen, Fallen im Mietvertrag, Kaution sowie Nebenkosten, Mängelanzeige, Mietminderung oder Kündigung. Mit Formularen, Vorlagen und Musterschreiben zum Heraustrennen. Wer seine Rechte als Mieter gut kennt und sie faktensicher vertreten kann, wird sich in der Regel mit dem Vermieter schnell einig. Verhandeln Sie mit Ihrem Vermieter auf Augenhöhe!

Zum Seitenanfang

Startseite