Parkett in einer Wohnung bringt viele Vorteile mit sich, es sieht schön aus und Flecken lassen sich schnell entfernen. Allerdings nutzt sich das Parkett auch ab, Kratzer werden verursacht und der Vermieter ist nicht begeistert. Um den Boden zu schützen und auch als Mieter einen Mehrwert vom Parkett zu haben, sollte immer Parkettpflege mit Parkettwachs verwendet werden. Dadurch wird der Boden besser vor der Abnutzung geschützt. So bleiben beiden Parteien viel Ärger und Kosten erspart. Leider gibt es immer noch Vermieter, die versuchen die Kosten dem Mieter zu Lasten zu legen.
Gerade beim Einzug sollten starke Schäden dokumentiert werden. Ein unansehnlicher Parkettboden muss vom Mieter nicht akzeptiert werden, dies sollte auch immer schriftlich festgehalten werden. Denn ein gepflegtes Holzparkett verleiht der Wohnung ein besseres Erscheinungsbild.

Bei Auszug sollte der Mieter den Parkettboden abschleifen und neu versiegeln lassen, einen teilweisen Einbehalt der Kaution wegen diverser Kratzer behielt sich der Vermieter auch noch vor. Eine happige Liste, gegen die der Mieter vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf vorging (I-10 46/03). Richtig so, urteilten die Richter! Abschleifen und Versiegeln stellen Instandhaltungsmaßnahmen dar, hierfür ist der Vermieter zuständig!

Wohnungsabnahme: Schäden am Bodenbelag

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