Zur Erstellung eines Energieausweises benötigte der Vermieter eines Einfamilienhauses die Verbrauchswerte der letzten Jahres seiner Mieter. Diese weigerten sich jedoch aus Gründen des Datenschutzes die Werte zu nennen. Das geht nicht, urteilte das Landgericht Karlsruhe. Es ordnete die Mitteilung der Verbrauchsdaten den Nebenpflicht aus dem Mietvertragzu, datenschutzrechtliche Probleme ergäben sich aus einer Preisgabe der Daten nicht (LG Karlsruhe, 20.02.2009, 9 S 523/08).

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