Dies Kosten der Anmietung sind umlagefähig. Voraussetzung ist, dass diese Kosten im Mietvertrag als umlagefähig vereinbart wurden und das vor der erstmaligen Anschaffung das Mitteilungsverfahren gemäß § 4 Abs. 2 durchgeführt wurde und kein wirksamer Widerspruch der Mieter und Mieterinnen erfolgte.

Bei der Höhe der Mietkosten ist auf das Wirtschaftlichkeitsgebot zu achten, marktübliche Kosten dürfen nicht überschritten werden (LG Köln vom 04. November 2004, 6 S 36/04, NZM 2005, 453). Überschreiten die Kosten der Anmietung elektronischer Heizkostenverteiler mit Funkablesung mehr als die Hälfte der Gesamtkosten, entspricht dies nicht mehr dem Gebot der Wirtschaftlichkeit (LG Berlin vom 10. November 2003, 62 S 220/03, WuM 2004,340).

Das Amtsgericht Münster ist der Auffassung, dass eine Heizkostenabrechnung fehlerhaft ist, wenn sich die Kosten des Wärmemessdienstes auf etwas die Hälfte der Energiekosten der Abrechnungsperiode belaufen, es sei denn, der Vermieter weist nach, dass am Markt keine günstigere Wärmemessdienstleistung zu erreichen war (AG Münster vom 14. September 2001, 3 C 3188/01, WuM 2001, 499).

Werden die Verbraucherfassungsgeräte gekauft, können die Anschaffungskosten nicht über die Heizkostenabrechnung umgelegt werden. Möglich ist jedoch eine Mieterhöhung im Rahmen einer Modernisierung, § 559 BGB.

Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten (Verordnung über Heizkostenabrechnung - HeizkostenV)
§ 4 Pflicht zur Verbrauchserfassung
(1) Der Gebäudeeigentümer hat den anteiligen Verbrauch der Nutzer an Wärme und Warmwasser zu erfassen.
(2) Er hat dazu die Räume mit Ausstattungen zur Verbrauchserfassung zu versehen; die Nutzer haben dies zu dulden. Will der Gebäudeeigentümer die Ausstattung zur Verbrauchserfassung mieten oder durch eine andere Art der Gebrauchsüberlassung beschaffen, so hat er dies den Nutzern vorher unter Angabe der dadurch entstehenden Kosten mitzuteilen; die Maßnahme ist unzulässig, wenn die Mehrheit der Nutzer innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung widerspricht. Die Wahl der Ausstattung bleibt im Rahmen des § 5 dem Gebäudeeigentümer überlassen.
(3) Gemeinschaftlich genutzte Räume sind von der Pflicht zur Verbrauchserfassung ausgenommen. Dies gilt nicht für Gemeinschaftsräume mit nutzungsbedingt hohem Wärme- oder Warmwasserverbrauch, wie Schwimmbäder oder Saunen.
(4) Der Nutzer ist berechtigt, vom Gebäudeeigentümer die Erfüllung dieser Verpflichtungen zu verlangen.

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